Team

Team

Alba Darabi Priesterin

Alba Cristina Soares, Mãe Darabi, Ialorixá, Priesterin des Terreiro, der heiligen Stätte, Ilê Axé Odé Omopondá Aladê Ijexá, ist seit dreißig Jahren eine wichtige Figur in der kulturellen, sozialen und religiösen Szene des brasilianischen Nordostens. Alba wirkte als Schauspielerin in zahlreichen Filmen, Serien und Telenovelas mit. Auf der Bühne hat sie mit international renommierten Künstler:innen aus Bahia zusammengearbeitet und war Mitglied der Theatergruppe Em Cena.

Seit 2015 reist die Priesterin jeden Sommer nach Europa und hält Vorträge über die Kosmologie der afro-brasilianischen Kulte (Candomble), gibt spirituelle Beratung und unterstützt soziale Frauenprojekte weltweit. Mit Stephanie Bangoura und dem Verein Tanz der Kulturen verbindet die beiden spirituellen Künstlerinnen eine gemeinsame philosophische Basis. Beide beziehen sich in Ihrem Verständnis von der Welt auf die Orishas und die Göttlichkeit in uns Menschen und der Menschlichkeit der Gottheiten. Diese empowernde Sicht auf Spiritualität unterstützt einen sozial-politischen Wandel für eine gerechtere Gesellschaft, in der Menschen als gleichwürdige Wesen betrachtet werden. Eine feministische Kultur, die Unterschiede anerkennt und Gemeinsamkeiten betont. 

 

Autorin des Buches: The Power oft he leaves: Axe Baths

 

Protagonistin des Dokumentafilms:

https://www.youtube.com/watch?v=4kaSZ5KVEII

Irene Appiah

Die Juristin und Hamburger Politikerin, Bildungsreferentin der Behörde für Schule und Berufsbildung, Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg – aktuelle Europa Gemeinderätin – setzt sich mit Herz für die Förderung interkultureller Verständigung, Kooperationen mit Afrika, Förderung von Frauen und Partizipation von Minderheitengruppen ein.

Irene Appiahs Wirken in der Vernetzung mit der Black Community, Sichtbarkeit auf der politischen Bühne und ihre vereinzelten Live-Auftritte bereichern nicht nur unsere performativen Bildungsveranstaltungen, sondern stärkt auch das Fundament unserer Mission, die gemeinschaftsbildende Kraft von Tanz mit afrikanischer Livemusik weltweit zu zelebrieren.

Wir sind stolz und dankbar, Irene Appiah als Schirmherrin an unserer Seite zu wissen und freuen uns darauf, gemeinsam die verbindende Kraft des Tanzes zu erkunden.

Stephanie Bangoura

“Ich danke all denen, die mir vor mir da waren und von denen ich lernen durfte: Luisa Francia, Susanne Wenger, Monika Ahoulou, Letieres Leite, Khadim Badji, Joe Coli und andere.

Mir ist bewusst, dass wir nicht alle die gleichen Voraussetzungen haben, uns weiterzubilden und unsere Arbeit zu präsentieren. Mögen ich und die Rituelle Tanzpädagogik einen Beitrag leisten, um eine harmonischere, gemeinsame Welt zu schaffen.”

 

  • Gründerin des Instituts für Rituelle Tanzpädagogik und des Vereins Tanz der Kulturen e. V.
  • Zwischen den Welten lebende, leidenschaftliche und freiheitsliebende Tänzerin. Über 20 Jahre Tanz-Praxis und Leben in den afrikanischen Kulturhauptstädten Dakar (Senegal), Salvador (Brasilien), Havanna (Kuba), Paris (Frankreich) und New York und sechs Jahre Ausbildung in Gestalttherapie. Aus- und Fortbildungen in Capoeira, Salsa, Yoga, Qi-Gong, Bioenergetik, Pilates, Gyrokinesis, TaKeTiNa, Rhythmik, Psychomotorik, Musiktherapie, Stimmbildung und Tanztherapie.
  • Tanz-Forscherin und Performerin mit 10 Jahren Studium der afrikanischen Mandinka-, Yoruba- und Vodun- Traditionen. Erforscherin der animistischen Prinzipien (Master of Arts, Universität Salvador, Brasilien). Entwicklerin eines animistisch-humanistischen Ansatzes, auf der die Rituelle Tanzpädagogik basiert.
  • Autorin des Lehrbuchs „Rituelle Tanzpädagogik – die Kunst, Gemeinschaft zu tanzen“ (erscheint im Sommer 2025).
  • Künstlerische Leiterin seit 2018: Konzeption von Konzerten, Tanzveranstaltungen mit Livemusik, verschiedene Seminarformate und Schulungen. Immer mit Bezug auf afrikanische Tanz- und Musiktraditionen und Hinterfragen, Aufdecken und Transformieren von folkloristischen Stereotypen.
  • Vernetzerin von Kulturen und Disziplinen: Kooperationen mit verschiedenen Universitäten und Ausbildungsinstituten in Europa, Afrika und Lateinamerika. Seit 2019 Austausch zwischen Akteuren aus darstellender Kunst, Therapie und Pädagogik im Rahmen von EU-geförderten Erasmus-Projekten.
Massa Dembélé

Massa Dembélé ist Multi–Instrumentalist und Sänger.

Als Griot lernte Massa Balafon, Ngoni und Djembe von Kindesbeinen von seiner Familie und später bei Djembe Meister Adama Dramé. Der Griot singt in Mandinka, Babwa, Diola, Französisch und Deutsch, ob selbst komponiert oder traditionell westafrikanisch. Mit Massa werden die Tanzenden ganz direkt angesprochen. 

„Ich liebe Musik, wenn ich sie teilen kann und sie andere Menschen berührt. Wir brauchen die Musik, um uns zu fühlen, um unseren sensiblen Gefühlen einen Raum zu geben.“

Maïmouna Jallow

Maïmouna Jallow ist multidisziplinäre Künstlerin, Content-Erstellerin und Pädagogin. Im Jahr 2021 veröffentlichte sie ihren Debütfilm “Tales of the Accidental City“, einen experimentellen Spielfilm, der mehrere Auszeichnungen erhielt, darunter den Publikumspreis im Cine Invisible in Bilbao, Spanien. Sie ist die Autorin des Kinderbuchs “I’m the Colour of Honey” und hat 2018 eine Anthologie mit zwölf neu interpretierten afrikanischen Volksmärchen mit dem Titel “Story Story, Story Come” (Pavaipo/Ouida Books) herausgegeben. Im Jahr 2021 war sie künstlerische Leiterin des East African Soul Train, einem interdisziplinären Kunstresidenz- und Forschungsprogramm, das neue Wege der virtuellen Zusammenarbeit und der Einbindung des Publikums über geografische Grenzen hinweg untersucht. 2016 war sie Mitbegründerin von Positively African, einer in Nairobi ansässigen Kunst- und Medienplattform, und organisierte zwei Ausgaben des Re-Imagined Storytelling Festivals. Als Bühnenliebhaberin ist Maïmouna mit einer One-Woman-Adaption von Lola Shoneyins Roman „The Secret Lives of Baba Segi’s Wives“ durch vier Kontinente getourt.

Maïmouna veranstaltet außerdem Workshops und Meisterkurse zum Thema Geschichtenerzählen und Kommunikation. Sie hat mit einer Vielzahl von Organisationen zusammengearbeitet, darunter dem Conflict Early Warning Response Mechanism (CEWARN-IGAD), dem YouTube Black Voices Fund, dem ArtXchange-Programm des International Committee for the Development of Peoples (CISP), dem Global Survivors Fund, Oxfam und der African Women’s Development Fund. Sie hat außerdem Kommunikationsstrategien für zahlreiche Programme für Organisationen wie Dfid und die Ford Foundation geschrieben und Großprojekte geleitet, darunter einen Millionen-Dollar-Zuschuss der Bill and Melinda Gates Foundation für die African Media Initiative. Sie ist die Autorin von “Flipping the Script”, einem Kommunikationshandbuch für Frauenrechtsorganisationen.

Zuvor arbeitete Maïmouna als Produzentin für den BBC World Service und als regionale Kommunikationsbeauftragte für Ärzte ohne Grenzen (MSF) in der Region Horn von Afrika. Maïmouna sitzt in den Beiräten von This is Africa und Wiriko. Sie hat einen MA in afrikanischer Literatur von der SOAS der University of London.

Seit 2023 arbeitet Maimouna Jallow mit Stephanie Bangoura an dem Konzept der rituellen Performance: SnakeAwake.

Letieres Leite

Mein Freund und Mentor Letieres Leite ist 2022 in die geistige Welt gegangen und hat uns ein unglaublich reiches, musikalisches Erbe hinterlassen.
Ich verdanke ihm seit unserer Begegnung 2006 in Salvador permanente Unterstützung in all meinen „afrikanischen” künstlerischen Vorhaben und eine Freundschaft mit zahlreichen magischen und emotionalen Momenten. Danke Letieres – ich denke an dich, mögest du Frieden und Ruhe finden.

Der international renommierte Komponist und Arrangeur Letieres Leite war künstlerische Beratung der Performance Gruppe der Rituellen Tanzpädagogik.

Der in Salvador, Brasilien aufgewachsene Ausnahme-Musiker studierte in Wien am Franz Schubert Konservatorium und spielt Saxophon (Tenor und Sopran), Querflöte und Perkussion in verschiedenen Formationen. Tief verwurzelt in der musikalischen und spirituellen Welt der afro-brasilianischen Kulte des Candomble, gründete Letieres 2006 das Orchester Rumpilezz, welches afro-baianische Perkussion mit Jazz kombiniert. Dieses imposante und elegante Orchester gewinnt seitdem einen Preis nach dem anderen und ist das brasilianische Aushängeschild für afrikanische Fusion Musik weltweit. Daraus gründete Meister Letieres Leite das Quinteto, welches pure Afro-Jazz-Instrumental-Musik mit Klavier, Schlagzeug, Bass Guitar und Perkussion auf weiteren Alben und Tourneen zum Besten gibt.

Der einfühlsame und extrem inspirierte Letieres produzierte und arrangierte Musik mit Maria Bethania, Caetano Veloso, Lenine, Gilberto Gil, Toninho Horta, Paulinho Moura, Lulu Santos, Ivete Sangalo, Daniela Mercury , Olodum, Hermeto Pascoal, Carlinhos Brown, Maria Rita, Elza Soares, Mokthar Samba, Naná Vasconcelos, Arturo O’ Farril & AfroLatin Jazz Orchestra uva. Seine Anerkennung unter afrikanischen Kollegen und Kolleginnen führte u.a. dazu, dass er das Orchester „Tribute to Miriam Makeba“ arrangierte und dirigierte und während des “Back to Black”-Events mit Gilberto Gil, Alcione, Aicha Koné (Guiné Conacri), Ismael Lô (Senegal), Ladysmith Black Mambazo (África do Sul), Iyeoka (Nigéria), Buika (Espanha) e Sayon Bamba (Guiné Conacri) und anderen spielte.

Der musikethnologische Forscher entwickelte eine kreative und körperliche Unterrichtsmethode, um die komplexen westafrikanischen rhythmischen Ästhetiken in der gesamten modernen Musikwelt tiefergehend zu begreifen. Mit Universo Percussivo Baiano (UPB) vermittelt der leidenschaftliche Ausbilder in Workshops und Lectures in Europa und den beiden Amerikas: Berliner Jugend Jazz Orchestra, San José Jazz Festival (EUA), UNIRIO (Rio de Janeiro), URGS (Rio Grande do Sul), Conservatório Musical Souza Lima (São Paulo), Museu de Arte da Bahia (Bahia), City College of New York (EUA) e no New York Library for the Arts (EUA), Conservatório de Música de Havana in Kuba uvm. 2017 entstand das Buchprojekt zu UPB: “RUMPILEZZINHO | LABORATÓRIO MUSICAL DE JOVENS. RELATOS DE UMA EXPERIÊNCIA”.

Als künstlerischer Leiter betreute er zahlreiche öffentliche Ausbildungsstätten in Bahia (Funceb-Secult). Seine sozialen Ambitionen konnte er als Direktor und Gründer der staatlichen Berufsfachschule für Musik in Salvador AMBAH (Academia de Música da Bahia) gerecht werden. Ausserdem gründete er das Institut Rumpilezz, was zahlreiche soziale internationale Bildungsprojekte auch für Kinder und Jugendliche (Rumpilezzinho) durchführt.

TEMMIE OVWASA

Sängerin, Songwriterin, Dichterin, Produzentin, bildende Künstlerin und Multi-Instrumentalistin, die sich der Schaffung von Kunst verschrieben hat.

Ihre Kunst spiegelt die vielen Probleme und Stärken der Menschen in marginalisierten Gemeinschaften in Nigeria wider. 

Temmie glaubt, dass es notwendig ist, dass Frauen, Queer und/oder andersartige Menschen Raum einnehmen, und diese Denkweise steht im Vordergrund bei allem, was sie kreiert.

Temmie Ovwasa veröffentlichte Nigerias erstes queeres Album mit der entsprechenden Deklaration.

 

Mit Stephanie Bangoura, der Rituellen Tanzpädagogik und SnakeAwake arbeitet Temmie auf verschiedenen Ebenen eng zusammen.

 

“Stephanie’s work connects me with parts of my Yoruba roots that I’m learning to validate on a scale that’s deeper than geographical location.”

 

Capoeira Hamburg

Die Hamburger Capoeira Gruppe unter der Leitung Mestre Moreira ist Teil der brasilianischen Escola Mukambu de Capoeira Angola Paraíba.

Diese sportliche Organisation fördert seit 2004 in Deutschland die Forschung, die Praktika und die Verbreitung von Capoeira sowie der afro-brasilianischen Kultur im allgemeinen mit dem Ziel, ihre ethischen, künstlerischen und pädagogischen Werte zu verbreiten.

Derzeit entwickeln wir unsere Aktivitäten in Hamburg, Niedersachen und Schleswig Holstein, wo wir regelmäßig Unterricht in Capoeira Angola, Afro-Brasilianischen Tänzen und Perkussion anbieten. Unsere Unterrichte und Workshops sind für Menschen verschiedenen Alters geeignet. Eigenverantwortlichkeit, Kooperation und Kreativität ist Mestre Moreira ein besonderes Anliegen, weshalb alle seine Schüler:innen aktiv das Training mitgestalten. Seine einfühlsame Orientierung fördert jeden Einzelnen individuell. Die gewachsene Loyalität innerhalb der Gruppe empfängt Gäste aus allen Gruppen und pflegt Austausch mit verschiedenen Institutionen.

Jährlich organisieren wir Kulturaustauschreisen zwischen unseren Studierenden aus Deutschland und Brasilien.

Katrin Freytag

Meine Motivation ist es, Menschen mit sich selbst, ihrem Gefühl und dem Wort als Ausdruck, in Kontakt zu bringen. Mein persönlicher Weg zeigte mir auf, wie essenziell es ist, „wirklich“ in Kontakt mit sich selbst und anderen treten zu können.

Meine Gestalttherapie Ausbildung lehrte mich mehr auf mich zu hören und als Shiatsu Therapeutin vertiefte sich das Kontakterleben der Gestalttherapie mit Berühren und berührt werden. Meine Begegnung mit der visionären Cranio Sacraler Arbeit, bei Hugh Milne und dem physiologischem Cranialen Fluss fundierte nochmal meine Erfahrung des Zulassens und des Geschehen Lassens im gehaltenen Raum.

Diese Arbeit wurde ergänzt durch meine Ausbildung in ISP (integrative somatische Prozessarbeit) bei Perry und Johanna Holomann. In der integrativen somatischen Prozessarbeit habe ich Tanzen und die unglaubliche Wirkung wahrer Präsenz als sehr heilsam erfahren.

Ich möchte in dem Seminar Group & Guide mit Stephanie Bangoura all meine Schätze an die Teilnehmer:innen weitergeben, durch lebendiges Sein. Meine Haltung ist Respekt & Freude für die Wunder, die geschehen, wenn Menschen sich mit offenem Herzen in einem von Präsenz getragenem Raum über mehrere Tage begegnen. Dänemark ist zudem ein Zuhause für mich, ich habe viele Ferien in meiner Kindheit dort verbracht. Ich freue mich riesig auf unser gemeinsames SEIN & Tanzen!

Ari Fritzsche

ARI FRITZSCHE wurde 1982 in Kamerun geboren. Sie tanzt, seit sie drei Jahre alt ist. Ari beherrscht diverse Afro Urban und traditionelle afrikanische Tänze und bildet in diesen Bereichen aus. Besonders wichtig ist es für Ari, Tanz so leicht und intuitiv wie möglich zu vermitteln und Hemmungen bei ihren Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu verhindern. Aus diesem Grund hat sie das Konzept “La Kossa Fitness – Afro Dance Fitness” ins Leben gerufen. Mit diesem Konzept wird der Körper und das Gemüt optimal auf afrikanische Tänze vorbereitet.

Ari tanzt nicht nur, um Stress abzubauen, ihre Kultur zu teilen und sich dabei zu bewegen, sondern arbeitet auch gerne mit Künstler:innen und Fachleuten im Bereich der afrikanischen Tanzkultur zusammen. Besonders faszinierend findet sie an der Rituellen Tanzpädagogik das Fundament. Dieses Konzept erklärt, warum Rituale in Tänzen so wichtig sind und beleuchtet die Wissenschaft rund um ausgewählte afrikanische Tänze.

Ari hat keine speziellen Vorbilder; sie lässt sich vor allem von Menschen inspirieren, die aus dem Herzen tanzen. Durch ihre Akademie, “La Kossa”, möchte Ari unter anderem Künstler:innen und Fachleuten aus dem Bereich der afrikanischen Tänze und Musik aus Afrika eine Brücke bauen, um ihr Wissen und ihre Kompetenz in die Welt zu vermitteln und professionellen Tänzer:innen in Europa einen Weg zur Fortbildung mit afrikanischen Fachleuten zu ermöglichen.

Für Ari bedeutet “La Kossa” Empowerment durch Tanz.

Kabiro Eva Scheller

Kabiro Eva Scheller ( Jhg. 67 ) tanzt seit 40 Jahren Contact Improvisation und hat bei vielen verschiedenen Lehrer*innen aus den USA und Europa Workshops besucht und langjährige Erfahrungen gesammelt
New Dance und Tanzimprovisation, als auch Körperarbeit (BMC, Feldenkrais, Yoga und vieles mehr ) fließt in ihre Bewegung mit hinein. Danke nochmal an alle Inspirationen genialer Seminarleiter*innen und Co-teacher!

Sie ist Mitbegründerin des Osterimprofestivals, Summerflowfestivals und Healingheartfestivals und co-organisiert andere Festivals und Workshops.
Tanz und Massage verbindend folgte sie ihrem Herzen und begegnete vor 30 Jahren der hawaiianischen Körperarbeit & Massage. 

 

Diesen Lomi-Lomi Tempelstil unterrichtet sie nun seit 20 Jahren in Trainings, Worskhops und Einzelsessions. 

Durch das „Gebet in Bewegung“ begegnete sie auch dem Hula-Tanz und dem Geist der hawaiianischen Kultur und bereiste mehrmals verschiedene Inseln im Pazifik..

Seit 5 Jahren arbeitet sie im trauma- therapeutischen Bereich mit NARM® in Einzelsitzungen und mit Paaren.

Ihr spiritueller Weg fließt auf natürliche Weise in ihre Trainings mit ein.

Birke Knopp

Seit 20 Jahren begleitet Birke Knopp als Pädagogin, Gestalttherapeutin und Systemischer Coach Menschen in ganzheitlichen Veränderungsprozessen. In der Familienhilfe, im Institut für Gestalt und Erfahrung (IGE) und verschiedenen Workshopformaten ist es Birke ein Anliegen, wichtige Übergänge im Leben wieder bewusst zu ehren und zu gestalten.

Durch Elemente aus Tanz, Theater und Naturerfahrung entwickelte Birke eine einzigartige körperzentrierter und kunsttherapeutische Methode, welche die Kunst sich zu wandeln, unterstützt und begleitet. Die Kunst, sich zu wandeln, umfasst auch eine grössere Dimension, denn aus dem persönlichen Heilungsprozess heraus sind wir zunehmend in der Lage, an Veränderungsprozessen im Außen mitzuwirken. Aus diesem Wissen heraus hat Birke eine Kulturwerkstatt am Ammersee mitaufgebaut, sieben Jahre ein Gemeinschaftsprojekt in der Schweiz mitgestaltet und das Frauensymposium Schweiz initiiert (www.frauensymposium-schweiz.ch). 

Birke Knopp ist Referentin in der Ausbildung «Rituelle Tanzpädagogik» und bietet mit Stephanie Bangoura den Schwerpunkt Maske und Tanz an.

 

Birke nutzt die rituelle Maskenarbeit nach Reinhard Winkler, um innere Persönlichkeitsanteile bewusster werden zu lassen. Die Maske ist ein Wesen der Grenze zwischen Innen und Außen und ermöglicht uns ein liebevolles Annehmen und Integrieren unliebsamer Anteile. Im Spiel der Maske erfahren wir uns auf sehr differenzierte Weise auf der „Bühne des Lebens“ und können aktuelle Lebensthemen reflektieren und klären. 

Irgendwann erfindet jeder einmal eine Geschichte, die er für sein Leben hält. „Maskenarbeit ist das Spiel mit dem eigenen lebendigen Mythos.“

Katrin Lerche

Katrin Lerche studierte Gesang an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.

Sie arbeitete viele Jahre als Sopranistin im In- und Ausland in Konzert, Oper und Theater.
Als sie Mutter wurde vertiefte sie ihre stimmpädagogischen Kenntnisse in einer dreijährigen Fortbildung am Lichtenberger Institut für angewandte Stimmphysiologie.

Neben dem Gesang war sie immer eine begeisterte Tänzerin und fand zur Kontaktimprovisation, worüber sie auch mehr und mehr begann mit der Stimme zu improvisieren. Ausserdem tauchte sie in verschiedene Bereiche der Atem- und Körperarbeit ein. Body-Mind-Centering war hierbei ein weiterer Schlüssel.
Zur Lomi Lomi Massage fand sie über Kabiro Eva Scheller , mit der sie auch das OsterImproFestival mitbegründete.

Ihre drei Kinder sind inzwischen erwachsen und sie begleitet nun schon seit vielen Jahren Menschen auf ihrem Weg zu einer ganzheitlichen natürlichen Stimmentfaltung , sowie auf ihrem Heilungsweg zu einer tiefen Verbindung mit ihrem Körper.

Freier Tanz , Lomi Lomi Tempelmassagen und körperorientierte Stimmarbeit sind dabei ihre Schwerpunkte.
Es geht ihr in ihrer Arbeit um einen authentischen und organischen Umgang mit Stimme und Körper, Tanz und Bewegung, sowie die Rückbesinnung auf den Ursprung von Musik und Tanz als Wege zur SelbstHeilung, Transformation, Manifestation und Verbindung zur Quelle.

Miriam

Miriam kombiniert ihre Kompetenzen als Anwältin, Tanzlehrerin und Performerin im Verein Tanz der Kulturen.

Sie ist Sozialanwältin mit einem Bachelor-Abschluss in Rechtswissenschaften der Universität Barcelona, ​​einem Master-Abschluss in Arbeitsrecht und einer Spezialisierung auf Einwanderung der Anwaltskammer Barcelona. Die Anwältin erhielt ein Stipendium des Instituts für Menschenrechte in Barcelona für ihre Forschungen zu moderner Sklaverei und Recht sowie zur rechtlichen Regelung unbegleiteter Minderjähriger mit Migrationshintergrund. Darüber hinaus nahm sie am Europäischen Rat in Straßburg und am Büro des Bürgerbeauftragten in Barcelona teil. Außerdem absolvierte sie einen Aufbaustudiengang in International Development Agent bei der NGO Setem.

Wie man Erwachsenenbildung durch Tanzkurse managen kann, studierte sie im Master in Emotional Ecology. Die Gründerin des Kulturzentrums Afro Alamuta in Katalonien und der Casamance fundierte ihr Studium mit einem Leben zwischen den europäischen und afrikansichen Kulturen. Auch als Forscherin für multikulturelle Beziehungen, soziale Interaktion und emotionales Management durchlief sie intensive Selbsterfahrungsprozesse. Als Teamleiterin koordiniert Miriam das Künstler:innen-, Pädagog:innen- und Produktionsteam des Vereins mit viel Kompetenz und Klarheit.

„Die Koordination der Erasmus+ Projekte mit Stephanie erfüllt mich sehr, weil wir Tanzerlebnisse konzipieren, in denen wir Solidarität und Loyalität immer wieder erleben. Ich habe in meinen Afrika-Studienaufenthalten erlebt, wie Gemeinschaften mit Musik und Tanz ungeahnte Potentiale freisetzen. Das möchte ich vertiefen und mit unseren Tänzer:innen und Musiker:innen den sozialen Wandel mit vorantreiben“.

Krasny Susanne
Anna Lenz

Tanzrituale für Frauen in Hannover mit westafrikanischer Live-Musik von Uli Meinholz

Der Tanz mit der Trommel hat mein Leben verändert. Mich selbstbewusst gemacht und meinen ganz eigenen Ausdruck hervorgebracht und gestärkt. Die Ausbildung in Ritueller Tanzpädagogik bei Stephanie Bangoura war ein großer Schlüssel im Hinblick auf meine persönliche Entwicklung und hat mir meine Passion offenbart: den Tanz als Medizin, Kraftquelle und heiliges Tool zu nutzen und mich an meine Begeisterung für Themen der Weiblichkeit, Archetypen, Ur-Kraft, Sinnlichkeit und Schwesternschaft erinnert.
Meine Tanzrituale sind speziell für Frauen ausgerichtet, da in dieser Zusammenkunft wahre Magie passieren kann. Die Individualität und Schönheit, Kraft und Ausstrahlung jeder einzelnen Frau zu sehen und ihr dafür im “danse individuelle” Raum zu geben ist, was mich tief berührt.

Tanz war und ist meine Therapie und ich begegne Wundern und Heilung, wenn ich den Impulsen meines Körpers folge und altem Schmerz Ausdruck verleihen und ihn loslassen darf. Als nicht “professionelle Tänzerin” gibt mir die Rituelle Tanzpädagogik eine neue und sehr heilsame Perspektive auf Tanz, die fernab von Leistungsdenken und perfektionierter Form ihre Erfüllung findet.

Tanze, um dich zu erden.
Tanze, um dich zu spüren.
Tanze, um dich wieder mit dem “großen Ganzen” zu verbinden.
Tanze, um dich zu zeigen.
Tanze, um dich zu befreien.
Tanze, um dich zu stärken.
Tanze, um zu explodieren – in Lebensfreude und Ekstase oder in Schmerz und Verzweiflung! Tanze, damit alles in dir wieder an seinen Platz kommen darf.

Immer einen Sonntag im Monat in Hannover
TuT – Schule für Clown, Tanz & Theater
Anmeldung über lenz@das-tut.de / Aktuelle Termine auf Instagram: tanzritual.trommel

Katharina Oberlik

Regisseurin, Performerin Dozentin. Spezialistin für zeitgenössische Performance und sozial relevante Theaterformen.

Katharina Oberlik, Jg. 1968 hat in Gießen das weiblichen Performancekollektiv She She Pop mit gegründet; im Anschluss viele Jahre mit dem transnationalen Jugend-Ensemble von Hajusom kollaboriert und hat dann die ghettoakademie Hamburg als Rahmen für interdisziplinäre, zeitgenössische Produktionen mit dem postmigrantischen Ensemble Inner Rise gegründet und geleitet.
Von 2020 – 2023 baute sie das Künstlerinnen-Netzwerk Performing Females auf mit dem Schwerpunkt auf neue weibliche Narrative in der darstellenden Kunst.
Daneben ist sie tätig in der Ausbildung junger Regiesseur:innen und Schauspieler:innen als Dozentin für zeitgenössische Performance an der HfMT Hamburg und der ADK Ludwigsburg.

Interkulturelle Tanzausbildungen und Fortbildungen in Körperarbeit:
Tänze der Seidenstraße, Kathak und Kathakali bei Helene Eriksen, Tanzwerkstatt Düsseldorf
World of Hip Hop, World off Choreographie bei Gena Workshops Hamburg
Tanzsoziotherapeutin, HIGW Hamburg
Transformational Signature Workshop ‚Follow the Joy’ bei Emily Johnnson, Wishtree Academy
‚Erotic Confidence for Women‘ bei Mangala Holland.

Katharina Oberlik ist berührt von dem interkulturellen Ansatz und der heilenden Kraft, welche die Rituelle Tanzmethodik bietet. Zusammen mit der künstlerischen Leitung Stephanie Bangoura half sie bei der Verfeinerung des Konzepts und brachte Schlüsselelemente rund um kulturelle Sensibilität ein. Aus diesem Prozess heraus wurde der Name SnakeAwake geprägt, der dazu beitrug, dem Projekt eine neue Identität zu verleihen.

„Ich brauche den Tanz, um lebendig zu bleiben. Und ich bin der festen Überzeugung, dass die angewandte Praxis der Rituellen Tanzpädagogik das Potential hat, die tiefen Gräben von Trennung zu überwinden, die unsere Welt zur Zeit herausfordern. Wir brauchen getanzte Gemeinschaft und eine Verbindung mit all unseren körperlichen Wurzeln gerade mehr denn je!“

Pieper Milena
Katrin Sturm

Katrin ist seit 2018 freiberuflich selbständige Trainerin und Dozentin für Lebendigkeit, Kreativität und Persönlichkeitsentwicklung. Sie hat ihre Aus- und Fortbildungen in Sozialpädagogik, Erlebnispädagogik, Tanzpädagogik, Entspannungstraining, Pädagogik in der Erwachsenenbildung, systemisches Coaching und Mediation, spiritueller Heilung, sowie Permakultur.

Katrin Sturm absolvierte 2019 erfolgreich ihre Ausbildung in Ritueller Tanzpädagogik mit Live-Musik bei Stephanie Bangoura und leitet seitdem unterschiedliche Tanzworkshops und Tanzkurse in Dortmund, Bochum, Datteln, Recklinghausen und Herne.

Die selbständige kreative Sozialpädagogin konzipiert und führt hauptberuflich Kurse und Seminare für Kindern, Jugendliche und Erwachsene mit verschiedenen Schwerpunkten durch: Tanzen, Trommeln, Resilienz, achtsame Körperarbeit, Theater, Permakultur, gewaltfreie Kommunikation, themenzentrierte Interaktion, Gruppendynamik, Teamtraining, Feedback, kreative Seminarmethoden und Coachingtools.

Ihre Tätigkeitsbereiche umfassen u.a.: Dozentin bei der GiS Akademie in Dortmund für systemische Coach Ausbildungen, Train the Trainer Ausbildungen und Teamtrainings; Wochenseminare für Bundesfreiwilligendienstabsolvent:innen beim BAFzA in Herdecke; Bildungsurlaube, Kurse und Workshops für die VHS in Dortmund im Bereich Permakultur; erlebnispädagogische Klassenfahrten für Natur bewegt e.V. in Köln; Kurse und Workshops für afrikanische Tanzbewegung und Körperausdruck beim Zentrum für Tanz und Bewegung in Bochum; afrikanische Tanzkurse und Tanzworkshops bei KOBIseminare e.V. in Dortmund, sowie beim Familienbildungszentrum in Datteln und Recklinghausen und beim Treffpunkt Eickel e.V. in Herne; Bodywork und Entspannungskurse Online; Kurse für autogenes Training bei KOBIseminare e.V. in Dortmund;
Projekte gewaltfrei Lernen e.V. an Grundschulen in NRW, zur Förderung des sozialen Lernens.

Katrin ist es ein Anliegen, Menschen darin zu begleiten ihr Potential zu entdecken und zu entfalten und ihr Leben selbstbestimmt, ganzheitlich und bewusst zu gestalten. Die Frage, wie ein gutes Miteinander funktionieren kann, indem Menschen sich gegenseitig fördern und unterstützen, beschäftigt sie. Mit ihrer kreativpädagogischen Arbeit möchte sie Menschen in ihre eigene Kraft und zu mehr Selbstliebe und Selbstbewusstsein führen. Sie nimmt die Herausforderung an, jede Person und auch sich selbst in ihrer wunderbaren Einzigartigkeit zu respektieren, eine gute Balance zu finden zwischen Bewegung und Ruhe, innen und außen, laut und leise und mehr Eigenverantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.

„Lust auf Leben zu wecken bedeutet für mich das Leben mit allem was ist, zu bejahen und die eigene Lebendigkeit auszuleben.“

 

Termine 

Dienstag 14 tägig ab 16.04., 30.4., 14.5., 28.5. 19:30 – 21:00 Uhr in Herne

Alice Völlings

Soweit ich zurückdenken kann, habe ich getanzt. Ganz frei und früh wurde mein Wunsch nach klassischem Ballett-Unterricht erfüllt, bald kam Unterricht in Jazz- und Modern Dance hinzu.
Nach zwei Jahren Musical-Ausbildung in Berlin, kam 1997 “Westafrikanischer” Tanz in mein Leben und er ist geblieben. Ich studierte ihn intensiv bei verschiedenen Lehrer:innen, wie Joseph P. Cooksey, Koffi Koko, Elsa Wolliaston und Germaine Acogny in Köln, Bonn, Düsseldorf, Paris und Dakar (Senegal).

Dank an Alle, die mich gelehrt und ihr Wissen mit mir geteilt haben!

Verschiedene Yoga-Stile (Hatha/Kundalini) und Meditation bereichern ebenfalls seitdem mein Leben. Meine 13jährige Erfahrung als Klinik-Clown schenkte mir tiefe Einblicke in Lebendigkeit und Tod.

2019- 2022 erweiterten sich meine Kenntnisse, mein Spüren und meine Bewusstheit um die Weisheit des Tanzes durch die Ausbildung in Ritueller Tanzpädagogik mit Stephanie Bangoura in Hamburg.

Ich bin seit Beginn Ensemble-Mitglied bei “Amorphia” und Tänzerin für den “Dance-Parader” und seit 2011 Schwangeren-Yoga-Lehrerin.

Seit 2022 Weiterbildung und Assistenz in Energie & Essenz bei Muraliya Tait in dem T.A.O. ONE Jahresgruppen im Tajet Garden, Köln. Grundlagen der Orgodynamik und orgodynamischen Körperarbeit, Essenzarbeit nach A.H. Almaas und Faisal Muqaddam.

Im Laufe meiner 20jährigen Unterrichtserfahrung für westafrikanischen Tanz in Kursen, Workshops, Projekten in Schulen und für die Bühne mit Menschen verschiedener Altersklassen, Herkunft und Einstellungen, kristallisierte sich für mich immer mehr heraus, was uns alle als Menschen verbindet und das macht mich sehr glücklich.

Beispiele meiner Arbeiten/ mein Mitwirken:
2008 Caritas-Aktionstag 2014 mit ca. 100 Schüler:innen
2014 “Unsere Reise nach Afrika”, ein “Inklusiv-Aktiv” – Projekt, gefördert vom LVR, mit der LVR-Johann-Joseph-Gronewaldschule und der englischsprachigen Kindertagesstätte Bumblebees
2018-2020 Mitveranstalterin von One Billion Rising in Köln
2020 Leitung des Tanz-Ensembles zum Theaterstück “Romeo und Juliet”, Regie: Klaus Prangenberg, 2020 “Maisha Love”, eigenes, gefördertes Tanzprojekt u.a.
2022 Performerin im Tanzprojekt: Rituelle Performance mit Livemusik: Vodun für den Wandel, Künstlerische Leitung: Stephanie Bangoura

 

MAISHA MOVES! Fortlaufender Kurs auf Basis westafrikanischen Tanzes

In diesem Kurs ergänzen sich immer wiederkehrende Bestandteile und wechselnde Elemente aus vielen unterschiedlichen Bereichen der Körperarbeit im Warm-up, um sowohl im freien Tanz, als auch in Choregraphien zum individuellen tänzerischen Ausdruck purer Lebensfreude zu ekstasieren. Diese Art der Arbeit bringt dich spielerisch und spontan ganz in deinen Körper und ins Jetzt, aus dem heraus dein Selbst sich tanzen kann. Wir erlauben uns für den Moment zu vergessen, was der Verstand für uns bereit hält.
Ich orientiere mich an den Bedürfnissen des einzelnen Menschen und denen der Gruppe. Zumeist rundet eine Tiefenentspannung den Abend ab. Ich möchte dir den Weg ebnen und Raum geben, deinen ganz eigenen Tanz, der in dir ist zu entdecken und hemmungslos-kraftvoll auszuleben. Einzig von dir selbst kann und will dein Tanz getanzt werden!

 

Termine

Mittwochs, 20 Uhr bis 21:30 Uhr

Ort
Tajet Garden
Alteburgerstraße 250
50968 Köln

Kosten
ZEHNERKARTE 150 €, sie ist 11 Wochen gültig
EINZELABENDE: 17 €

 

TANZEN SCHWITZEN LACHEN

*Afrikanischer Tanz *Rituelle Tanzpädagogik Workshops *Schüttelhütte (Einzelarbeit)

Fortlaufender Kurs, teilweise mit Live-Musik:
Montags, 19:30 Uhr bis 21 Uhr in Tajet Garden, Alteburger Straße 250, 50968 Köln

Ausgleich: ab 15 € Spende/ Abend

Anmeldung und weitere Informationen bei Alice Völlings, mobil: 01523.4000139

Yalla! Ich freue mich auf DICH!

Bangaly Bangoura

Nous organisons principalement des cours de percussions, pour enfants et pour adultes (djembé, doun doun et sangbang). 

 

Background de Bangaly: d'ethnie Soussou, Bangaly est né à Conakry, dans le quartier d'artistes de Matam, dans une famille de 18 enfants dont environ la moitié sont musiciens ou danseurs. Il a débuté le djembé à l'âge de 4 ans et a accompagné de nombreux ballets, avant de rejoindre les célèbres Ballets Africains en 2000 en tant que premier soliste. En Guinée, il était le percussionniste du célèbre chanteur Koundouwaka (Abraham Sonti) et a accompagné de nombreuses fois les célèbres Azaya et Salif Keita. 

 

Influences: Mamadi Keita, Famoudou Konaté, Soungalo Coulibaly

 

Instruments pratiqués: djembé, doun doun, goni, sangbang

 

Travail en France:

- Percussioniste sur le spectacle "Le Roi Lion" à Eurodisney (il débute actuellement sa 6ème saison)

- Accompagne les cours de danse d'Aïssata Kouyaté, Mohamed Kouyaté, Valentine Kirzbaum, Mohamed Dabo

- Cours de percussions pour enfants et adultes

- Fait partie d'un groupe de musique associant tradition et moderne (djembé, batterie, balafon, piano, violon): "Nakamah Groove"

Stephanie Bangoura

Die Tänzerin Stephanie Bangoura ist Künstlerische Leitung der Performance SnakeAwake.

Die Choreographin und Ausbilderin der Ritueller Tanzpädagogik lebte über 25 Jahre lang in den afrikanischen Kulturhauptstädten Dakar (Senegal), Salvador (Brasilien), Havanna, Paris und New York, um afrikanische Tanzformen zu studieren und zu performen. Die deutsche afro-Tänzerin gehört zur ersten Generation professioneller europäischer Tänzerinnen, die mit afrikanischen Tanztraditionen und Kolleg:innen auf der Bühne stand. Stephanie tanzte in München mit den afrikanischen Gruppen Tenefoule, Sodia und BananaMama (1993-2006). In Hamburg mit Diamoral und Djante Bi (2013-2020). In Paris (Frankreich) und Dakar (Senegal) mit der senegalesischen Performancegruppe Bougarabou (1995-2006). In New York mit dem Choreographen und Tanzlehrer von Alvin Alley, Maguette Camara (1999-2000). Mit dem Choreographen Julio Jean (1999-2000) in New York. Während ihres Masterstudienganges der Tanz- und Theaterwissenschaften an der staatlichen Universität von Salvador in Brasilien fundierte die Tänzerin wissenschaftlich den animistisch-humanistischen Ansatz ihrer späteren Rituellen Tanzpädagogik. Als Capoeirista diente ihr die afro-brasilianische Resistenzbewegung Capoeira als Vorbild, wie afrikanische Tanzsprachen in einen zeitgenössischen Kontext sinnhaft übersetzt werden können.

Damit diese Übersetzung gelingt, galt es die energetischen Wirkweisen von Tanzritualen zu durchdringen. Ausbildungen in Yoga, Qi-Gong, Pilates, Gyrokinesis, TaKeTiNa, Rhythmik, Psychomotorik, Musiktherapie, Rhythmik, Stimmbildung und vor allem der Gestalt – und Tanztherapie führten zum tieferen Verständnis wie Tanzrituale auf den Körper und den Menschen wirken.

In dem performativen Ansatz der Rituelle Tanzpädagogik vereinigt sich die Essenz ihrer gesamten Forschung und Lehre, welche sie als Autorin in dem Lehrbuch: „Rituelle Tanzpädagogik – die Kunst, Gemeinschaft zu tanzen“ zusammengefasst hat. 

Als zwischen den Welten lebende, freiheitsliebende Tänzerin fühlt sie sich dem spirituellen philosophischen Universum von Luisa Francia und Susanne Wenger verbunden.

„Im Ritual zu tanzen, bedeutet für mich meinen Körper zu befreien, zu stärken und mich an größere Energiekreisläufe anzuschließen.“

Yeshihareg Comas Berga

Yeshihareg Comas Berga, geboren 1998 in Äthiopien und aufgewachsen in Spanien, entdeckte ihre Leidenschaft für den Tanz bereits in jungen Jahren. Fasziniert von verschiedenen Kunstformen fand sie durch den Tanz Trost und Selbstausdruck, wodurch sie eine tiefe Verbindung zu sich selbst und anderen herstellen konnte. Ausgebildet im zeitgenössischen Tanz am Professional Conservatory of Contemporary Dance, ist Yeshiharegs Weg geprägt von einer Fusion äthiopischer Traditionen und katalanischer Einflüsse, was zu einem einzigartigen und fesselnden Stil führt.

Yeshihareg hat an einer Vielzahl von Projekten und Aufführungen teilgenommen, darunter Zusammenarbeiten mit Künstler:innen aus aller Welt in “Art Exchange” und Aufführungen wie “The Boat” im Teatre Lliure, die Themen der Kolonialisierung erforschen. Darüber hinaus war sie an Initiativen wie “African Moment” und “Shurruba” beteiligt, die darauf abzielen, den afrikanischen Tanz und die Kultur in Europa zu fördern.

Über ihre Auftritte hinaus engagiert sich Yeshihareg als Lehrerin an Salavibes und The Rootz Bcn dafür, ihre Leidenschaft für den Tanz zu teilen und die nächste Generation von Tänzern zu fördern. Ihre Reise im Tanz wird von dem Wunsch angetrieben, zu verbinden, zu inspirieren und zu kreieren, mit dem Ziel, Choreografin zu werden, um ihre künstlerische Vision und Stimme weiter auszudrücken.

“Ritual und Spiritualität im Tanz bedeuten eine tiefe Verbundenheit mit Tradition, Gemeinschaft und dem Göttlichen, die es dem Einzelnen ermöglicht, seine innersten Emotionen auszudrücken und durch Bewegung den physischen Bereich zu überwinden.”

Barbara Carvalho

Barbara Carvalho ist Schauspielerin, Performerin, Dozentin für Theater und Tanz. Seit 2010 arbeitet sie in Frankfurt/Main und ist Teil des Kollektivs antagon TheaterAKTion. Zuvor hat sie an der Föderalen Universität von Bahia in Brasilien ein Theaterpädagogikstudium absolviert, seit 2018 studiert sie im M.A. Choreographie und Performance an dem Institut für angewandte Theaterwissenschaften in Gießen.

Sie entwickelt pädagogische und künstlerische Projekte mit afro/brasilianischem und zeitgenössischem Tanz, Performance, Stelzen und physischem Theater, meist im öffentlichen Raum in Zusammenarbeit mit Protagon e.V - Freunde und Förderer freier Theateraktion. Dabei arbeitet sie auf der Basis von Körpertheater, Feministischem Theater der Unterdrückten (nach Barbara Santos und Augusto Boal), und der Herstellung und der Verwendung von Theatermasken, Körperbewusstsein und Körpererziehung. Als Dozentin war sie an der Frankfurt University of Applied Sciences und an der Hochschule Heidelberg tätig.

Seit  zehn Jahren ist sie zudem Koordinatorin des soziokulturellen brasilianisch-deutschen Austauschprojektes „Escuna Criativa“ und ist Kuratorin des künstlerischen Programmteams von Sommerwerft - Internationales Theater Festival am Fluss. Seit vier Jahren leitet sie das Internationale Frauen*Theater-Festival in Frankfurt/M.

 

Als Theatermacherin arbeitet Bárbara Luci Carvalho an einer nachhaltigen Vernetzung feministischer Projekte in Frankfurt, der Region Rhein Main, Deutschland sowie international und setzt mit den künstlerischen Weiterbildungsangeboten Impulse.

Die Leiterin des Straßentheaters „Antagon theaterAKTion“, „Protagon“ und Begründerin des Internationale Frauen Theater Festival in Frankfurt 

vertieft ihre dekolonialen Studien des afrodeszendenten weiblichen Körpers mittels ihrer choreographischen Umsetzung und macht diese in

ihren selbst konzipierten Aufführungen der Öffentlichkeit zugänglich. Fliessende Bewegungen zwischen Tanz und Theater lassen zu, dass auf ästhetische Weise 

zeitgenössische Theaterproduktionen und Performances mit kollektivem Anspruch repräsentieren. 

Die Zusammenarbeit mit dem Verein Tanz der Kulturen e.V. stellt eine selbstverständliche und ebenso

sinnführende Ergänzung der Denkrichtungen und Ansätze von Bárbara Luci Carvalho dar Frauen auf internationaler und interkultureller Ebene zu unterstützen.

Lamine Cissokho

Lamine Cissokho, der virtuose Kora-Meister aus dem Senegal lebt in Schweden, von wo aus er seit vielen Jahren durch Europa tourt. Seine Alben (2023 Double Skyline, 2021 Discrimination, 2019 Sunujazz and New Continents, 2018 Kora, 2015 Sama Tilo 2011 Pakao) sowie zahlreiche Kollaborationen und Auftritte mit den Musikern, Ballake Sissoko, Ale Möller, Eric Bibb Olivier Hutman, Manish Pingle, Ian Carr, Alain Oyono, Mamadou Dembele und anderen brachten ihm internationale Erfolge. Wie zum Beispiel auf den Festival: Poborina Folk / Spain, Lagerhaus Kulturhaus / Germany, Festival Convivencia,Jazz in Marciac, International Guitar Festival Copenhague, Africajarc, Poporina Folk, Urkult, Internationales de la guitare Montpellier, Jazzit Austria, Wintertur Switzerland, International Harp Festival Scotland, Global Nights Oslo, Vasa Festival Finland etc.

Lamine stammt aus einer Griot-Familie, deren westafrikanischen Traditionen bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Der in die Mandinke Traditionen eingeweihte Koraspieler bereichert dieses Erbe mit seinen eigenen Kompositionen, in denen er verschiedene Kulturen und Einflüsse einfließen lässt und so einen einzigartigen Weltmusik Stil mit Elementen aus dem Jazz schafft. Seine Arrangements schöpfen aus traditionellen und modernen Melodien, rhythmischen Stücken und werden oft durch den Einsatz von Effekten fein skaliert. Die Musik und die Bühne zu teilen, den spontanen Dialog zwischen der Kora und anderen Instrumenten zu wagen, Stile, Kulturen und Menschen einander näher zu bringen, das sind Lamines Stärken. Er verfügt über eine enorme Bühnenenergie mit einer beeindruckenden technischen Fertigkeit.

Adama Dembele

Natif de la ville culturelle du Burkina , Bobo Dioulasso ; 

DJah Barro est né dans une  famille de musiciens!

 

Notons que c'est dès son très jeune âge que commence son amour musical et commence les compétitions scolaires en faisant partie des top 5 de Colsama sous la direction artistique du célèbre comédien , danseur , humouriste #Souké!

 

Très Polyvalent et attentif Adama Dembele alias Djah Barro a la base percussionniste  jouait aussi de la percussion et de chant avec son père qui était aussi l'un des pionniers percussionnistes de Bobo Dioulasso!

Avec qui il à eux s’est première formation en accompagnant sont père pour jouer dans les Mariages et Baptême 

 

C'est quelques années plus tard à travers son vif talent qu'il intègre la formation musicale de l'international artiste burkinabé #Souleymane_coulibaly de feu les frères Coulibaly! 

 

C'est alors qu'à travers son talent

Artistique qu’il ce retrouve au paravant en Belgique dans le cadres d’une coopération Inter-Culturelle Beleges et  Burkinabé avec l’association Nakan .

 

Disons que c'est à l'âge de 20ans que Djah Barro serait épater de la musique reggae et décide alors de ce lancé dans une carrière Solo

 

C'est alors qu'àprès la Belgique que, il ce retrouve en Allemagne où il réside actuellement et a joué dans différents projets musicaux et Théâtre Comme ( Alles super + Turando) du Théâtre berlinois, Theaters Morgenstern comme musicien 

 

Et vite fait il enregistre un lourd album qui a été travaillé pendant quelques années entre L’allemagne La Côté d’ivoire et le Burkina Faso Puis Mixer à Paris en France avec des leaders du reggae .des Grand Nom Comme L’international Ingénieur de Songs #Tim_Ray_Brown, celui là même qui à mixer  Alpha Blondy Salif_Keita , #Papa_Wemba. Youssou ndour.

 

 et a travailler sur l’album Free Afrique avec le célèbre arrangeur ivoirien #Moussa_Doumbia_Moses , figure du reggae ivoirien ainsi qu'Africain. 

 

L'album reggae ( Free Afrique) publie dans la zone Afrique le 24 février 2022 , sera vite apprécié par le publique, et est Nominée   a la Victoire de la musique reggae au Burkina Faso, Les Marley D'or.

 

L'album est nominer dans deux Categorie ,

 

 don 1 )Marley du meilleure album révélation

 

2) Marley du meilleure titre Root reggae




Et aussi a travaillé au Niveau national au Burkina Faso avec l'influent reggeaman burkinabé #Kasse-Kade Kassoum Dembele .

 

C'est là que Djah Barro entame ses énormes tournées en Europe de spectacles et de concerts!

Ali Diarra

Ali Diarra ist ein burkinischer Musiker, der in Dänemark lebt. Er wuchs in einer Familie von Griots in Bobo Dioulasso auf. Er beherrscht traditionelle Instrumente wie Balafon, N’goni und Flöte und gründete seine eigene Gruppe in Dänemark. Für ihn verbindet die Kraft der Musik Herz, Seele und Körper.

Samba Diarra

Multi-Instrumentalist, Griot, Komponist, Musiklehrer, Gründer des Kulturvereins Faso Lili in Frankreich und in Burkina Faso.

Der Musiker wurde als Kind schon in Schlagzeug, Djembe, Balafon, N’Goni, Kora und Flöte ausgebildet. Die Familie Diarra ist weltweit bekannt für ihre außergewöhnliche Kompetenz in afrikanischen Musiktraditionen. Samba tourte international mit den Diarra Brothers, Djenkadi, Djiguiba, Sékou Trio, Karasilaka, Joseph Aka Company, Kaophonic Tribu und Kady Diarra.

Der tief mit seiner Tradition verwurzelte Musiker spielte unter anderem in Nuits du Faso, Sziget Festival, Lafibala Festival, Pass’port Festival, Afrik Afrika, ears en pointe Festival, Sam Africa, BatO Jazz, Robion Festival, les Embruns und Festi Masque en Fête.

“Ich bin Griot. Meine Verantwortung ist es, meine Tradition lebendig werden zu lassen und in verschiedene Häuser zu tragen. Stephanie gibt mir die Möglichkeit dazu. Ich habe in dieser Arbeit mit dem Ritual meine Vorfahren geehrt. Das ist wichtig für mich.”

Oded Kafri

Schlagzeuger Oded Kafri ist ein Solokünstler, ein One-Man-Party- und YouTube-Phänomen mit über einer Million Clicks. Er hat seine Bühnen- und Straßenshows auf der ganzen Welt gemacht und spielte auf einigen der größten Festivals und in Clubs in vielen verschiedenen Regionen. Um nur ein paar zu nennen: KOKO London, Greenman Festival UK, Namm Show California, World Percussion Festival New Delhi und Earth Garden Festival Malta. Er nimmt seine Zuhörer mit auf eine nahtlose und energiegeladene Reise, auf der man tanzen und seine Fähigkeiten bewundern kann. Während dessen mischt er Styles im eitlen Stil eines DJs und gibt dem Publikum als „DJ Of The Drums“ ein Live-Musikerlebnis.

Oded begann im Alter von 10 Jahren mit dem Schlagzeugspielen im Luftschutzbunker seiner Familie in Tel Aviv Israel. Als Teenager lebte und studierte Oded Kafri Musik in Paris, Frankreich, wo er Jazz und Weltmusik als seine Richtung erkannte. 2008 begleitete Kafri den israelischen Sänger David d’Or auf seiner Welttournee, die das Womad Festival, UK und das spielen in verschiedenen Arenas beinhaltete. 2009 in London spielte er Schlagzeug für die Koby Israelite-Group. Kafris Straßenkunst gab ihm weltweite Anerkennung mit einer wachsenden Fangemeinde durch YouTube und andere soziale Medienplattformen. Im Dezember 2011 trat Kafri Beatboxer Beardyman bei seiner Brixton Electric Show bei. Ab 2012 wurde er ein Murat Diril Cymbals Endorser.

Oded Kafri ist seit über einem Jahrzehnt in seiner „Drum The World“ -Initiative unterwegs und hat starke Fanbasen in ganz Europa und Großbritannien. Oded Kafri hat drei Studioalben „Rhythm for Dancing Lessons Vol. 2“, „The Drum Machine Project“ und zuletzt mit seiner neuen Band in Hamburg die EP mit dem Titel „Drum The World“ veröffentlicht. Oded Kafri lebt in Hamburg und erzählte seine Geschichte in „TEDx Talk“. 2016 wurde er für den „Kutiman-Mix Hamburg“ ausgewählt. Er ist signierter Künstler von Off Ya Tree Records und Broken Silence Distribution. 2017 repräsentierte er die High-End Lautsprecher von Avantgarde Acoustic bei der High End Exhibition in München. Seit 2022 unterstützt Oded Tanz der Kulturen musikalisch und technisch auf seinen Strassenperformances mit SnakeAwake!

Aly Keïta

Das wirbelnde Balafon-Spiel von Aly Keïta ist spektakulär. Die Schlägel in seinen Händen scheinen über die Klangstäbe zu tanzen. Der aus einer Griot-Musikerfamilie der Malinké stammende Aly Keïta baut und spielt schon seit der Kindheit seine eigenen Instrumente und hat es heute an die Seite der Besten geschafft: Omar Sosa, Joe Zawinul, Rhoda Scott, Paco Séry, Karim Ziad, Trilok Gurtu, & Jan Garbarek, Pharoah Sanders, Paolo Fresu, Etienne M’Bappé, Linley Marthe, Matthew Garrison, Dr L.Subramaniam, Rokia Traoré, Cheick Tidiane Seck uva.

Musikerkollegen wie Talib Kibwe, Philippe Sellam/Gilles Renne, Paco Séry, Adepo Yapo, Camel Zekri, Rhoda Scott, Masahiro Sayama, Jean-Philippe Rykiel, Majid Bekkas, Joe Zawinul, Hans Lüdemann, Christian Thomé, El Hadj N’Diaye, Hannes Kies, Benedikt Stehle, Arcadius spielten mit dem Aussnahmemusiker, dessen musikalische Entwicklung von Zouratié Coulibaly, Maiga Bogana und Paul Wassaba geprägt wurde.

Dank der internationalen Erfolge von Aly Keïta hat das Marimba-ähnliche Instrument weltweit Bekanntheit erlangt. Das Balafon wird traditionell von einem Griot gespielt. Griots erzählen die Geschichte (Geschichten auch im historischen Sinn) wie ein Dichter oder Chansonnier. Auch wenn der Balafonist Keïta die Tradition beibehält, ist es nicht sein traditionelles Speil allein, was ihn berühmt gemacht hat, sondern vielmehr seine kreative, ja sogar revolutionäre Art und Weise, dieses tausendjährige Instrument in einem modernen Kontext zu integrieren. Keïtas Afro-Pop-Repertoire ist auch in westafrikanischen Kontexten sehr beliebt. Die Dynamik seines Spiels wird häufig durch Funk-Rhythmen getrieben, so dass ein einzigartiger Afro Funk entsteht. Seine Vorliebe für komplexe Jazz-Arrangements unterscheidet ihn von der Mehrheit der Balafonisten.

Heute lebt Aly Keïta in Berlin und verbindet mit beeindruckender Virtuosität musikalische Welten.

Er wandert zwischen afrikanischer Rhythmik, Polyphonie und Elementen des Jazz und verbindet diese zu einer wunderbaren und einzigartigen Klangwelt – zwei magische Hände und Tausend und ein Schlag.

„Ich möchte meine Musik lebendig und voller Energie, voller Hoffnung und Liebe, eine Musik, die ich mit dem Publikum teilen kann und durch die dieses Publikum und ich unsere Freude teilen können.“

 

  • Lukas Ligeti & Beta Foly, 1997
  • Omar Sosa: Prietos, 2000
  • Trio Ivoire, 2002
  • Philippe Petit & Mr. Hyde: Back to the Beat, 2003
  • Terezinha Araujo: Nos Riqueza, 2005
  • Trio Ivoire: Touching Africa, 2006
  • Akwaba Inisene, 2008
  • Farafinko, 2010
  • Trio Ivoire: Timbuktu, 2014
  • Aly Keïta, Jan Galega Brönnimann, Lucas Niggli: Kalo-Yele, 2016
  • Aly Keïta, Jan Galega Brönnimann, Lucas Niggli: Kalan Teban, 2020

 

Desislava Markova

Die Musikethnologin und Jazz-Sängerin absolvierte ihren Master an der Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover. Ihre Studienschwerpunkte Kulturmanagement, Musikpädagogik, Weltmusik und Copyrights fundieren ihre künstlerischen, pädagogischen und organisatorischen Fähigkeiten. Als Kulturvermittlerin und Managerin sammelte sie drei Jahre Berufserfahrung bei Musikland Niedersachsen gGmbH und Virginia Records GmbH.

Ob als Sängerin auf der Bühne oder als Pädagogin im Workshop: Die bulgarische Sängerin vermittelt mit viel Jazz zwischen den Kulturen und Genres. Auch mit elektronischen Musikexperimenten bereichert sie verschiedene kulturelle Veranstaltungen. Transkulturelle Stimmimprovisationen laden ein zum Mitmachen, Genießen und Aufhorchen und bilden Markovas Kerninteresse. „Die Verbindung von Tanz, Theater, Therapie und Live-Musik ermöglichen eine zeitgemäße und gleichzeitig innovative Annäherung an unsere omnipräsente multikulturelle Realität, die mehr menschliche Beziehungsfähigkeit von uns fordert.“

Miriamba

Miriamba ist Tänzerin der Mandinka Traditionen und lebt in Hamburg, Barcelona und der Casamance. Als Angehörige einer kulturellen Minderheit und einer politisch aktiven Familie ist der Katalanin der Kampf um Selbstbestimmung und Anerkennung seit Kindesbeinen vertraut.

Als Anwältin spezialisierte sich Miriam del Barrio im Master auf Einwanderungs- und Arbeitsrecht. Ihr sozial politisches Engagement ist fester Bestandteil ihres Lebens, ob beim Committed Community of Development Trust in Bombay (Indien), beim Europäischen Freiwilligendienst in Marseille (Frankreich) oder als Stipendiatin am Institut für Menschenrechte in Barcelona.

Heute ist sie Aktivistin in der Casamance und setzt sich ein für mehr Selbstbestimmung der ländlichen Bevölkerung und dem Schutz des Naturparadieses in der Casamance. Regelmäßige Tanzreisen zwischen der lokalen Bevölkerung und internationalen Künstler:innen fundieren ihre interkulturellen und sozialpolitischen Aktivitäten. Miriam versteht sich als Brückenbauerin zwischen den Kulturen und konzipiert Tanz Austausch Programme sowie Künstlerresidenzen zwischen verschiedenen afrikanischen und europäischen Ländern.

Miriam, Gründerin und Künstlerische Leitung der Kulturorganisation Afro Alamuta in Barcelona und dem Artistic Center in Casamance (CASA), Senegal ist Assistenz von Stephanie Bangoura und auf dem Weg die Rituelle Tanzpädagogik weltweit als Tänzerin zu vertreten.

Ihr beruflicher Schwerpunkt liegt seit 2021 in ihrer Tätigkeit als Tänzerin.

12 Jahre lernte sie die Mandinka- Tanz und Musik – Traditionen mit dem Meister Paty Momar Thioune.

Die Tänzerin und Perkussionistin entwickelte eine eigene Tanz – Lehr – Methode, die auf der Verkörperung der komplexen Polyrhythmen aus Westafrika basiert: Rhythmologie

Christina Rosa, Fanny Heuten, Vincent Harisdo, Koffi Koko sowie die Tänzer:innen von Foret Sacrée, der traditionellen Performance Gruppe der Casamance waren ihre Lehrer:innen im afrikanischen und zeitgenössischen Tanz.

Miriam, Künstlername Miriamba tritt regelmäßig als Tänzerin auf: Festivals “Casamance au Claire de Lune” in Österreich, in Senegal auf dem Abene Festivalo und dem Festival de cultura Diola. In Spanien bei Luz de Gas, Apolo 2, Festival Esperanzah, Artes de Calle, Festival Més que Ritmes und Festival de Cultures del Món. Mit Gruppen wie Foret Sacrée aus dem Senegal, Kenkeliba und Afro Alamuta aus Barcelona und der Bangoura Group aus Hamburg.

Als Pionierin in Europa in Dunduns Dance choreografiert sie eigene Tanz und Trommelperformances. Seit 2022 befindet sich die Tänzerin in der Ausbildung in Gestalttherapie und in Ritueller Tanzpädagogik mit Live-Musik.

„Ich freue mich, Teil des Teams von Tanz der Kulturen zu sein, fühle mich mit den Zielen und Aktivitäten zutiefst identifiziert. Ich danke dem Universum jeden Tag, dass ich diese Organisation kennenlernen und mich darin entwickeln und wachsen darf mit Stephanie Bangoura als meine Leitung und Lehrerin“.

Nicholas Morales

Nicholas Morales ist ein Cellist aus Kalifornien und Musik liegt ihm im Blut. Im Jahr 2020 zog er nach Hamburg und studierte Instrumentalpädagogik am Menschmusik Institut in Hamburg mit dem Traum, Orchestermusiker und Cellolehrer zu werden. Er begann im Alter von neun Jahren zu spielen und lernte im Laufe der Jahre unter der Leitung von Glen Campbell, Sven Forsberg und Benedikt Loos. In seiner Jugend ließ er sich schon früh von Yo Yo ma, Anastasia Kobakina und Aufnahmen von Pablo Casals inspirieren. Derzeit ist er Mitglied des Landesjugendorchesters Hamburg und hat an Orchesterprojekten wie Connect 2019 und Jungwaldorf Philharmonie in 2022 teilgenommen.

Sein Interesse an der Musik erstreckt sich auch auf andere Genres jenseits der klassischen Musikbühne. Er kam mit Jazz, Metal, zeitgenössischer lateinamerikanischer Musik und Folk in Berührung. Kurz nach seiner Ankunft in Hamburg begann er mit der Singer-Songwriterin Soleika zusammenzuarbeiten und gründete ein Trio mit dem Instrumentalisten Daniel Bornmann. Sein Gespür für Musik als Mittel zum Erzählen von Geschichten führte ihn ans Thalia Theater zum Kollektiv 'All Das', wo er zusammen mit dem Pianisten Thomas Yang de Pfeifer in den Stücken Ziegenkäse in Streichholzschachtel und eine Brise Flucht in Pistazienschalen spielte und komponierte.

Es macht ihm Spaß, andere Menschen zu treffen und etwas über ihre Träume zu erfahren. Wie ein Magnet erkennt Nicholas Gleichgesinnte, die in der Kunst den Weg zu neuen Möglichkeiten sehen. So entstand die Tahini Band, eine Jazz-Arabic-Fusion-Gruppe, die weiterhin positive Kritiken erhält. Zu dieser Gruppe gehören der Oud-Spieler Hicham Elmadkouri aus Marokko, der Pianist Thomas Yang de Pfeifer und der Schlagzeuger Josua Morales. Sie spielen bei jedem Auftritt Originalmusik und versuchen, sich dem Thema und der Stimmung des Publikums anzupassen.

Die Begegnung mit afrikanischer Weltmusik begann, als er sich Tanz der Kulturen anschloss und mit Massa Dembele zusammenarbeitete. Dabei handelt es sich um eine Zusammenarbeit von Musikern aus Hamburg und eingeladenen Gästen unter der Leitung von Oded Kafri. Dieses Projekt hat unglaubliche Talente zusammengebracht, die Shows erarbeiten und aufführen, die Sprach- und Kulturbarrieren auflösen. Das ist die Kraft der Kunst und Tanz der Kulturen ermöglicht es den Teilnehmern und dem Publikum, diese Erfahrung zu teilen.

Seine derzeitige Reise hat ihn weit vom sonnigen Kalifornien entfernt, wo er an Wochenenden als Straßenverkäufer auf dem örtlichen Markt auftrat. Heute findet er Zuflucht bei Künstlern wie Vieux Farka Touré, Kruangbin und Toumani Diabate. Wenn Sie zufällig unter seinem Wohnungsfenster vorbeigehen, werden Sie auch die Klänge von Balafon, Kora und Dundun hören.

Temmie Ovwasa

Sängerin, Songwriterin, Dichterin, Produzentin, bildende Künstlerin und Multi-Instrumentalistin, die sich der Schaffung von Kunst verschrieben hat.

Ihre Kunst spiegelt die vielen Probleme und Stärken der Menschen in marginalisierten Gemeinschaften in Nigeria wider. 

Temmie glaubt, dass es notwendig ist, dass Frauen, Queer und/oder andersartige Menschen Raum einnehmen, und diese Denkweise steht im Vordergrund bei allem, was sie kreiert.

Temmie Ovwasa veröffentlichte Nigerias erstes queeres Album mit der entsprechenden Deklaration.

 

Mit Stephanie Bangoura, der Rituellen Tanzpädagogik und SnakeAwake arbeitet Temmie auf verschiedenen Ebenen eng zusammen.

 

“Stephanie’s work connects me with parts of my Yoruba roots that I’m learning to validate on a scale that’s deeper than geographical location.”

Rama Ngoni

gebürtig aus der Stadt SYA Burkina FASO. Die Musik

kam durch meinen Vater zu mir. Er war Künstler und Musiker, Jäger und

tradipraktiker zur gleichen Zeit. Seit ich mit ihm zusammen bin, habe ich nie eine

Nacht in seiner Abwesenheit verbracht. Ich war überall mit ihm unterwegs; auf seinen Konzerten und Reisen,

etc. Er hatte seine Band, die Limania Stars hieß. Das brachte mich schon als Kind zu

Musik. Vom Erlernen des NGONI über

CLOCHE mit meinem Vater. Mir war aufgefallen, dass jedes Mal, wenn er

auf ein Konzert ging, fünf Minuten bevor er auf die Bühne ging, die Musiker

verschwanden, und ich war erst sieben Jahre alt, als ich ihm vorschlug, ihn auf

der Bühne zu begleiten und die Instrumente zu bedienen, bis er Vertrauen zu mir fasste. Von da an

ich in die Musik ein. Halbfinalistin des Wettbewerbs FASO

ACADEMY. Ich habe meine Solokarriere 2008 begonnen und genieße die Unterstützung von

meinem Team, mit dem ich sehr gut zusammenarbeite. Ich habe zwei Alben auf

meinem Konto, nämlich MOUGNOU, was Geduld bedeutet, und KOMANAGNA, die

Dinge werden sich ändern. Derzeit befinde ich mich im Studio, und ich habe nicht vor, mich auf diesem guten

Weg aufzuhalten.

Mit einer unvergleichlichen Bewässerung beherrsche ich die NGONI und kann mit meiner bezaubernden Stimme

Wunder vollbringen. Ich bin eine Löwin der modernen Musik

mit traditioneller Inspiration. Von der CLOCHE zu Beginn knüpfte ich eine starke Verbindung mit

dem NGONI, von dem ich mich nicht mehr trennte, was übrigens meine Besonderheit ist. Ich

hinterlasse mit meiner Bühnenbeherrschung einen bleibenden Eindruck; ich bin derzeit die

beste weibliche Künstlerin Burkina Fasos in LIVE-PRESTATION.

 

FESTIVAL WOKA KUMA in DEUTSCHLAND 2024

Eine Bescheinigung der Anerkennung

In Burkina Faso, der Elfenbeinküste, Deutschland, MALI, Senegal,

Guinea war das Jahr 2023 für mich keine Ruhepause, wie alle

anderen früheren und laufenden Jahre, der Beweis für eine aufsteigende Karriere. Ich bin die

einzige weibliche Künstlerin, die das Instrument NGONI in Burkina FASO spielt.

 

FESPACO 2023 FESTIVAL KIENFANGUE

 

Beim Abschluss des FESPACO 2023 gehörte ich zu den Künstlern, die

die Festivalbesucher in Staunen versetzten. Mit den Worten schreibt meinen Namen in die Geschichte und meine Musik ist

Träger einer Botschaft vor allem des Friedens.

Rodolpho Sagbo

Rodolpho Sagbo, gebürtig aus Benin, begann seine Tanzodyssee im lebendigen Bereich von Theater- und Tanzgruppen an seiner Schule. Nach seinem Abschluss im Jahr 2012 vertiefte er seine Leidenschaft, indem er der Kulturellen und Künstlerischen Vereinigung der Studenten (UCAE) beitrat, wo er seine Fähigkeiten im modernen und traditionellen Tanz sowie Schauspielerei verfeinerte. Auf der Suche nach Exzellenz absolvierte Rodolpho eine Fortbildung am CK Formation Institute und wurde Teil der renommierten Tanzgruppe Soldats Bénis, die in verschiedenen Wettbewerben erfolgreich war. Um seinen künstlerischen Horizont zu erweitern, absolvierte er 2014 ein Praktikum beim Choreografen Salia Sanou während des MAIDA Festivals und erhielt Mentorship vom beninischen Choreografen Richard Adossou.

Seitdem hat Rodolpho mit angesehenen Choreografen aus der ganzen Welt zusammengearbeitet, um sein Repertoire und seine Erfahrungen zu bereichern. Er ist ein wichtiges Mitglied der Cie Arts Ca’Danser von Carmelita Siwa und ein Performer in der fesselnden Produktion “Gbé Miton”. Darüber hinaus begeistert er das Publikum als Performer in “VONVONLI” von Kossivi Affiadegnigban mit der angesehenen Company Sol’œil d’Afrik.

Abseits der Bühne hat sich Rodolpho auch in der künstlerischen Schöpfung versucht und während des Connexion 2021 Festivals sein eigenes Solo-Stück mit dem Titel “AKÔ” entwickelt. Im Jahr 2021 wurden seine Hingabe und sein Talent anerkannt, als er erfolgreich für das Eurasia Network Project unter der künstlerischen Leitung von Stefano Fardelli vorsprach. Als Eurasia-Student ausgewählt, begab er sich auf eine transformative Reise nach Deutschland, wo er leidenschaftlich seinen Traum verfolgt, ein internationaler zeitgenössischer Tänzer zu werden. Rodolphos künstlerische Reise verkörpert Hingabe, Talent und eine unerschütterliche Verpflichtung zur Welt des Tanzes.

“Wir können Tanz nicht von Spiritualität trennen, weil wir als Tänzer unterschiedliche Charakter und Persönlichkeiten annehmen, um verschiedene Botschaften zu übermitteln und wie in einem Ritual arbeiten wir mit Wiederholungen.”

Steffani Seven

Die Sängerin Steffani Seven ist in Jamaica geboren und absolvierte ihr neunjähriges Studium am Edna Manley College of the Visual and Performing Arts in Kingston Jamaica mit dem Bachelor of Fine Arts Degree in Jewellery Design and a Diploma in Dance Theatre and Production.

Seit 2013 singt Seven in verschiedenen Rollen im Musical König der Löwen in Hamburg. Die Sängerin praktiziert Kunst als Autorin, Malerin, Schauspielerin, Schmuckdesignerin und Komponistin. Dabei lässt sie sich besonders von ihrer Verbindung mit der Natur inspirieren und empfindet eine Verantwortung und Dringlichkeit den Planeten mit Magie und Kunst zu heilen.

Carmelita Siwa

Carmelita Siwa, gebürtig aus Benin, ist eine leidenschaftliche Liebhaberin von Kunst, Tanz und Film. Mit einem BTS-Abschluss in Unternehmenskommunikation und einem Abschluss in Projektmanagement hat sie sich entschieden, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen. Getrieben von einem Durst nach Wissen, nimmt sie aktiv an zahlreichen Workshops in Benin, Burkina Faso, Mali, der Elfenbeinküste und dem Senegal teil, wo sie die Welt des zeitgenössischen kreativen Tanzes entdeckt hat.

Seit 2017 ist Carmelita Absolventin der Les Sables/Germaine Acogny Schule. Sie setzt ihre Ausbildung mit verschiedenen parallelen Kursen fort und nimmt an Festivals und Aufführungen teil, wo sie mit renommierten Choreografen aus der ganzen Welt zusammenarbeitet und ihre Fähigkeiten und ihre künstlerische Vision bereichert.
Als Performerin war Carmelita an choreografischen Kreationen wie “ISSEWO” von Richard Adossou (Benin), “Apres LE MIRAGE” von Marcel Gbeffa (Benin) und “DE L’AFRICANITE À L’AFROFUTURISME” von Bintou Dembélé (Französisch-Senegalesisch) beteiligt. Sie hat ihre eigene Solo-Produktion mit dem Titel “Entre être et ne pas être” kreiert, sowie Gruppenaufführungen wie “GBE MITON” (Medaillengewinner bei den Jeux de la Francophonie im August 2023) und “TOURMENT”.

“Tanz ist Leben, und das Leben besteht aus ständigen Bewegungen und Ritualen. Meiner Meinung nach steht der Tanz genauso wie die Sprache im Mittelpunkt aller spirituellen, rituellen, metaphysischen und religiösen Praktiken. Er ist das Mittel, um mit der Natur, dem Universum, den Ahnengeistern und dem höchsten Wesen zu kommunizieren. Tanz ermöglicht es, zu beschwören, zu preisen, zu verherrlichen und Erleuchtung zu erlangen.”

Kirstin Spieler

Die Perkussionistin und Feuerkünstlerin war eines der ersten Mitglieder der Bangoura Group. Seit vielen Jahren arbeitet Kirsten mit afrikanischen Musikern und Tänzern zusammen. Ihr besonderes Interesse gilt dem Dialog zwischen Tanz und Musik, zwischen neuen Instrumenten und traditionellen Klängen. Kirstin schätzt die außergewöhnliche Energie der afrikanischen Perkussion sowie den Dialog zwischen den Interpreten in seiner Unberechenbarkeit. Mit ihrem Spiel auf Cajón, Calabass, Xecere, Agogo, Djembe und Dunduns ist Kirstin und ihre Liebe zur afrikanischen Crossover-Musik eine große Bereicherung für die gesamte Gruppe.

Mohamed Sylla

Mohamed Sylla ist Mitbegründer der Rituellen Tanzpädagogik und begleitet kontinuierlich musikalisch die Tanzpädagogikausbildung. In diesem Rahmen spielt Mohamed Djembe, Dunduns, Balafon und Kleinperkussion. Er ist bei den Tanzenden beliebt für seine einfühlsame musikalische Begleitung, sodass sich besonders auch die Frauen sicher und gehalten fühlen.

“Diese Arbeit mit Stephanie hat mein Leben verändert. Ich habe gelernt zu sagen und zu fühlen, was ich wirklich will. Alle merken das und respektieren mich mehr.” Mohamed wurde traditionell an der Sangban (mittleren Basstrommel) in Mandinke Rhythmen ausgebildet. Er lernte über 10 Jahre lang von seinem Meister Goumbana Konde, dem langjährigen Direktor des Nationalballetts von Guinea. Mohamed wurde als Kind in einer strengen Koran-Schule misshandelt und erkämpfte sich seine persönliche Freiheit mit der Djembe. „Es ist die Musik, die mich gerettet hat. Denn wenn ich trommele, verbrenne ich meinen Schmerz und meine Wut.“ Über seine Arbeit in der Bangoura Group sagt Mohamed: „Ich bin gern Teil der Bangoura Group, denn es gibt hier keine Konkurrenz, keinen Chef. Jeder kann etwas sagen und seine Ideen einbringen.“

Laura Vechot

Laura wuchs in Paris auf. Im Alter von 5 Jahren begann sie, moderne Jazz Kurse zu besuchen und verliebte sich dann durch ihre Leidenschaft für die Musik in die Hip-Hop-Ära der 90er und 2000er Jahre. Nach einer transformativen Erfahrung beim Tanzen im Club „L’ambassade“ in Lyon praktiziert sie vorwiegend House Dance und definiert sich als Clubber. Zwischen 2021 und 2024 absolvierte sie das Programm „Pädagogik in Hip-Hop-Tänzen“ in Cergy. Seit 2021 geht sie nach Senegal, um an Workshops der Ecole des Sables teilzunehmen und traditionelle guineische Tänze in Casamance zu praktizieren. Sie unterrichtet Kinder, Tänzer und Erwachsene mit geistiger Behinderung und formt durch ihre Erfahrungen ihre Pädagogik und Vision neu. Ihre Projekte sollen sich nun mit dieser Leidenschaft für House-Musik weiterentwickeln und weiter nach Westafrika und Brasilien reisen.

“Ritual und Spiritualität im Tanz bedeuten Momente der reinen Präsenz, des Bewusstseins und der Erhöhung, auch eine Möglichkeit, unsere Verbundenheit zueinander tiefer und anders zu erfahren.”

Nicolás Vignolo

Nicolás (er/deren) ist ein chilenischer Künstler, der in einer Kleinstadt geboren wurde und im Alter von 17 Jahren einer professionellen Firma beitrat. Nach ein paar Jahren entschloss er sich, nach Santiago zu ziehen und studierte am Centro de Danza Espiral im Tanz-Bachelor-Studiengang. Gleichzeitig absolvierte er sein Studium als Yoga- und Pilates-LehrerIn in Chile und im Ausland. Er zog nach Deutschland und absolvierte das Programm der Contemporary Dance School Hamburg. Derzeit arbeitet er in der freien Szene als Tänzer und Performer mit internationalen und lokalen Choreograph:innen und künstlerischen Direktor:innen. Außerdem gestaltet er Räume in Hamburg und Berlin, um Tanz und Körper-Somatik Wellness zu vermitteln und zu lehren. Seine Choreografien und Kreationen macht er einem vielfältigen Publikum zugänglich, da vor allem an Orten rund um die Clubkultur-Szene, Sommerfestivals und die Ausstellungsgalerie Hinterconti eV. sich präsentiert.

“Ritual und Spiritualität im Tanz sind eine Quelle der Verbindung mit den einfachen und tiefen Lebensweisen: Abstammung, Rhythmus, Boden und Kosmos, menschlicher Körper und Menschlichkeit in seinen verschiedenen Schichten. Ein tieferes und höheres Verständnis von Zusammengehörigkeit innerhalb der Kraft von Musik, Bewegung und Heilung zu erfahren.”

Kai Voigtländer

Mit 16 Jahren entdeckte ich durch „Zufall“ afrikanische Trommelmusik, ein Erlebnis, das mich bis heute festhält. 1985 und 1986 folgten mehrmonatige Studienaufenthalte in Ghana bei der Familie Mustapha Tettey Addys‘, die sich 1991, 1996, 2009 und 2013 auf andere ghanaische Lehrer ausweiteten. 2009 -2010 Ausbildung zum staatlich anerkannten Schlagzeuglehrer mit der Note ‚sehr gut‘.

Meine Lehrer:  John Santos (San Franzisco), Martin Verdonk und Nils Fischer (Rotterdam)
Pancho Quinto und Andres Molino (Kuba) und der Schlagzeuger, Autor und Perkussionist Thomas Altmann öffneten mir den Weg in die kubanische Musik. Die religiösen Bata-Trommeln führten mich auch in die spirituelle und psychologische Wirkung afrikanisch basierter Musik ein. Ralf Steinhauer war hier eine große Hilfe.
Rhythmustherapeutische Fortbildungen in TaKeTiNa bei Reinhard Flatischler sowie 1990 mein erfolgreich abgeschlossenes Psychologie-Studium in Hamburg rundeten meine Ausbildung als ganzheitlicher „afrikanischer“ Musiker mit den Hauptinstrumenten: Congas, Kpanlogo, Djembe, Bata, Shekere, Dondon, div. Stickdrums ab.

Seit Ende der 1980er Jahre spiele ich bei afrikanischen und kubanischen Tanzworkshops und in Bands mit Alseny Camara (Guinea), Angelina Akpowo (Benin), Isaac Amissah (Ghana), Nii Kotey (Ghana) und anderen.

Auszeichnungen:
2004 „Comparsa“ (Rock und Pop-Preis in der Kategorie ‚Weltmusik’)
1999-2010 „Schräg“ (Marching-Band)
2001 Auszeichnung als Künstler des Jahres im Bereich ‚Walk Act‘

Watutsi

Als einer der ersten Rastas in seiner Heimatstadt Salvador in Brasilien ging Watutsi barfuß und in traditioneller afrikanischer Kleidung bekleidet in eine Kirche und verkündete: „Hier ist nicht das Haus Gottes, Gott ist überall!“ Für den Performer und Künstler Watutsi gibt es keine Trennung zwischen Musik, Tanz, Theater und Malerei; zwischen Spiritualität und Politik.

Als Alabé und Capoeira-Meister steht Watutsi in der Tradition seiner afrikanischen Vorfahr:innen. Tief verbunden mit den afro-brasilianischen Kulten der Orishas und des Candombles steht er der Rituellen Tanzpädagogik sehr nahe.

Stephanie Bangoura lernte, lebte und arbeitete mit Watutsi, als sie ihre Tanzlaufbahn begann und wie für viele andere Künstler:innen war er auch für sie eine große Inspiration, Unterstützung und Ermutigung. In Salvador gehört Watutsi zu den Pionieren der schwarzen Widerstandsbewegung. Watutsi lebt in Hamburg und gibt Tanz-, Capoeira– und Perkussionworkshops.

×